Hayhuarikuy

Genau genommen ist ein Hayhuarikuy keine Zeremonie, sondern eine Gabe an Pachamama, die Apus (Berge) und Ñustas (Seen, Flüsse, Quellen...), die Elemente, Tierspirits, mit denen wir uns verbinden, um ihnen zu danken und sie um Heilung, Unterstützung und Hilfe zu bitten. Der Name Hayhuarikuy kommt aus der indigenen Sprache der Anden, Qechua. Die spanische Variante des Namens ist Despacho.

 

Ähnlich einem Mandala wird das Hayhuarikuy mit Blättern, Blüten, Samen, viel Süßem und weiteren Gaben gelegt. Die Kintus (Gebetsbündel aus 3 Blättern) tragen Deine Gebete des Dankes und Deine Wünsche. Gebete, die das Gleichgewicht in uns und in unserer Umwelt wieder herstellen wollen. Gebete für das Wohl des Großen Ganzen. Gebete für Ayni. AYNI ist das Gleichgewicht von Geben und Nehmen, es geht um Ausgewogenheit, Balance, Gleichklang des Herzens. In Dir.

 

Das Hayhuarikuy entfaltet seine Wirkung bereits mit dem Legen. Du formst dadurch eine neue Energie für Dein Leben. Du richtest Dich im buchstäblichen Sinne selbst neu aus. Dabei hat jede Zutat, die Du hineinlegst, eine ganz bestimmte Bedeutung. Die Gabe wird anschließend an Pachamama übergeben. Dies geschieht entweder, indem es im Feuer verbrannt wird, oder es in die Erde gegeben wird. Hier zeigt sich, ob Deine Gebete angenommen werden oder ob es noch etwas anderes braucht. Mehr kann über Worte nicht erklärt werden. Erst im Erleben spürst Du, wie sich die Kraft des Hayhuarikuy entfaltet. 





Hayhuarikuys finden immer wieder in Gruppenzeremonien (ca. 2-3 Stunden) statt und kosten 30 Euro pro Teilnehmer,

die nächsten Termine findest Du HIER.

Wenn Du ein persönliches Hayhuarikuy (ca. 2 Stunden / 180 Euro) möchtest, melde Dich bei mir unter andreaschorr@posteo.de.